Scheitern kann man auch ganz anders sehen, nach dem Motto: Das Leben macht eine Tür zu und drei weitere Türen auf. Und: Auch Scheitern will gelernt sein!

"Erfolgreiches Scheitern" hat drei wichtige Komponenten:

1. Raus aus der Verleugnung
Stellen Sie sich der Situation und schauen Sie sich – auch wenn es schwerfällt – Ihre betriebliche und vor allem finanzielle Situation ganz genau an. Ziehen Sie dazu auch einen Experten, z.B. Ihren Steuerberater hinzu. Gute Fragen hierzu sind: Um welchen Betrag erhöhen sich meine monatlichen Schulden, wenn ich weitermache wie bisher? Gibt es realistische Rettungsmöglichkeiten für meine Firma? Was sind die Gründe für die betriebliche Schieflage? Erstellen Sie unbedingt einen genauen Finanzstatus.

2. Strategie "blaues Auge" aushecken
Nehmen Sie dann die Situation, wie sie nun mal ist, aktiv in die Hand. Versuchen Sie, auch daraus das Beste zu machen. Agieren ist immer besser als bloßes Reagieren. Gehen Sie aktiv auf Gläubiger, Banken, Finanzamt etc. zu. Schildern Sie die Lage ohne Beschönigung und besprechen Sie mögliche Lösungsmöglichkeiten. Sie werden staunen, was durch persönliche Gespräche machbar ist!

3. Mut für einen Neuanfang finden
Übrigens: Selbst Unternehmer/Menschen, die nach außen hin sehr erfolgreich erscheinen, geben an, dass bei Ihnen nur 30 % aller Projekte klappen. Die Kunst besteht eher darin, sich von Misserfolgen nicht ins Bockshorn jagen zu lassen und den Mut nicht zu verlieren, das weiterzuverfolgen was einem Freude macht und woran man glaubt.

Bedenken Sie noch eins: Eine schwierige betriebliche Lage lässt oft die Emotionen hochkochen, dies ist menschlich und völlig normal. Versuchen Sie aber, Ihre Emotionen und die wirtschaftlichen Fakten zu trennen. Fühlen Sie Ihre Emotionen im "stillen Kämmerlein" und wenn Sie Gespräche mit Banken, Gläubigern etc. führen, dann bleiben Sie möglichst ruhig und sachlich.

Erfolg hat wer einmal öfter aufsteht!

Buchtipp: "Zurück auf Start: Mein neues Leben nach der Insolvenz", Anne Koark, Eichborn Verlag, 2010, 14,90 €

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